Handgemachte Stempel – ein kleiner Einblick
- OrcOYoyo

- 22. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
Die Herstellung meiner Stempel geschieht in vielen einzelnen Arbeitsschritten, die ich fast alle von Hand und viele mit Handwerkzeugen mache. Hier sind ein paar kurze Einblicke in einige der Handgriffe, die es braucht, bis ein Stempel fertiggestellt ist.
Die Stempelklötzchen z.B. sind aus Ahornholz, das ich in rohen Stangen beziehe. Zuallererst hoble ich die Holzstangen mit dem Handhobel zurecht, damit die Maße exakt stimmen und am Schluss jedes Stempelklötzchen die richtige Größe hat.
Auf diese Holzstangen kommt die Lasergravur des Stempelmotivs und die Bezeichnung des Stempels. Die Schmauchspuren vom Gravieren nehme ich danach mit dem Handhobel ab. Dadurch wird die Oberfläche seidig glatt und die Gravur wird klar und exakt sichtbar.

Die fertig gravierten und gehobelten Stangen zersäge ich dann mit einer japanischen Zugsäge in die einzelnen Stempelklötzchen.

Die Stirnseiten der Stempelklötzchen hoble ich nochmal auf Maß. Außerdem bekommen sie so auch eine glatte Oberfläche wie die restlichen Seiten.
Dann noch eine Oberflächenbehandlung mit Carnaubawachs – und ich kann die einzelnen Stempelelemente (Holzklötzchen, Schaumstoffplatte und Stempelgummi) zum fertigen Stempel zusammensetzen.

Hier warten gerade einige Klötzchen auf das Bekleben mit der Schaumplatten-Schicht.
Die Schächtelchen zur Aufbewahrung der Stempel mache ich auch selber. Das Ausschneiden übernimmt der Lasergravierer, für's Falten und Kleben bin wieder ich zuständig.



In dieser Box liegen dann immer ein paar übriggebliebene Einzelteile und warten auf das nächste Mal, wenn ich diese Stempel wieder mache.


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